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"Entdecke Neustrelitz"
Imagefilm der Stadt Neustrelitz

Hausordnung

Wohnen in Neustrelitz

Das Zusammenleben in der Gemeinschaft erfordert Rücksichtnahme und Toleranz.

Oberstes Gebot aller Mitbewohner eines Hauses sollte es sein, das Eigentum sachgemäß und pfleglich zu behandeln. Damit dies für alle Mitbewohner zu gleichen Teilen möglich wird, regelt die Hausordnung die Pflichten der Mieter, um ein friedliches Mit- und Nebeneinander zu gewährleisten.

  1. Allgemeine Ordnungsbestimmungen
    1. Das Treppenhaus und die Keller sind kein Spielplatz für Kinder.
    2. Die Hauseingangstüren sind verschlossen zu halten.
    3. Bei längerer Abwesenheit empfiehlt es sich, die Wohnungsschlüssel für den Bedarfsfall bei einer Person Ihres Vertrauens zu hinterlassen und den Vermieter darüber zu informieren.
    4. Das Abstellen von Gegenständen auf den Treppen und Fluren bedarf der Genehmigung aller Mitbewohner des Hausaufganges.
    5. Es ist untersagt, aus Fenstern, von Balkonen und auf Treppenfluren Teppiche und Bekleidungsstücke zu reinigen. Das Reinigen von Schuhen auf den Treppenfluren ist erlaubt, Schmutz ist durch den Verursacher zu beseitigen.
    6. Das Lagern von feuergefährlichen, leicht entzündbaren sowie Geruch verursachenden Stoffen in Kellerräumen ist untersagt.
    7. Mopeds, Motorroller und Motorräder sind nicht in Nebenräumen, Kellern und Hausfluren abzustellen.
    8. Ungezieferbefall ist dem Vermieter sofort zu melden. Erforderlichenfalls sind geeignete Maßnahmen zur unverzüglichen Beseitigung durch den Mieter zu treffen, um ein weiteres Ausbreiten zu verhindern. Bekämpfungsmaßnahmen seitens des Vermieters oder durch ihn beauftragte Dritte sind zu dulden.
    9. Wäsche trocknen auf dem Balkon ist nur unterhalb der Brüstung, von außen nicht sichtbar, gestattet.
    10. Sperrige Gegenstände muss der Mieter auf eigene Kosten abholen lassen bzw. die Sperrmüllabfuhr in Anspruch nehmen.

  2. Reinigung
    1. Fenster und Türen sind bei Nacht, Nässe und Kälte zu schließen. Um Frostschäden zu vermeiden, treffen die Mieter bei Frostgefahr in ihren Wohnungen die notwendigen Vorkehrungen, damit Wasser- und Abwasserleitungen, Aborte und Badanlagen nicht einfrieren.
    2. Aborte und Ausgüsse sind sauber zu halten und vor Verstopfungen zu bewahren.
    3. Balkone sind vom Schnee zu räumen.
    4. Kellerräume sind sauber zu halten. Gemeinschaftsräume sind von den jeweiligen Benutzern in sauberem Zustand zu übergeben. Die Räume sind im erforderlichen Umfang zu lüften. Fenster sind bei Nacht, Nässe und Kälte zu verschließen.
    5. Flure und Treppen sind zu kehren und wöchentlich zu wischen. Kellergänge sind nach den internen Regelungen der Mietergemeinschaft wöchentlich zu reinigen.

  3. Lärm und Geruch
    1. Jeder ruhestörende Lärm ist zu unterlassen.
    2. Rundfunk- und Fernsehgeräte sowie andere Tonträger sind auf Zimmerlautstärke einzustellen.
    3. Auf Kranke und Arbeitende, die auf Tagesruhe angewiesen sind, ist Rücksicht zu nehmen.
    4. Hausmusik durch Benutzer von Musikinstrumenten sowie Heimwerkertätigkeiten dürfen keinesfalls zur Belästigung der Nachbarn führen.
    5. In der Zeit von 22:00 Uhr bis 8:00 Uhr ist jeder Lärm zu unterlassen.
    6. Die sogenannte "Mittagsruhe" in der Zeit von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr ist einzuhalten.
    7. Geruchsbelästigung durch Grillabende auf dem Balkon, Wohnungslüften zum Treppenflur und anderes mehr sind zu unterlassen.
    8. Haustierhaltung darf zu keiner Belästigung der Mieter führen, Hunde- und Katzenhaltung bedarf der Zustimmung des Vermieters. Jeder Besitzer von Haustieren ist für die Beseitigung von Schäden und Verunreinigungen, die durch seine Tiere entstehen, verantwortlich.

 

Unsichtbar für gesunde Wohnqualität und intakte Bausubstanz

Richtiges Heizen & Lüften

Wohnqualität wird vielfach gemindert durch Beeinträchtigung der Raumluft. Ausdünstungen von Einrichtungsgegenständen, lösemittelhaltigen Farben und Lacken, Holzschutzmitteln und Putzmitteln bewirken hohe Belastungen und können die Gesundheit gefährden. Moderne Fenster schließen dicht und vermeiden somit übermäßige Wärmeverluste. Dieser positive Effekt hat jedoch den Nachteil, dass keine Luftzirkulation mehr stattfindet.

Zu den Risiken gehören auch die oft unterschätzten Folgen für die Gesundheit durch Feuchtigkeit. Besonders in fensterlosen Küchen oder Kochnischen, Bädern, Duschräumen, Wasch- und Trockenräumen verursacht das Kondensat aus Wasserdampf immer größere Probleme. Vor allem bei innenliegenden Küchen, Bädern usw. entstehen zunehmend Schäden - hervorgerufen durch Wasserdampf mit negativen Auswirkungen auf den bauphysikalischen Zustand der Gebäude.

Aber auch in Wohnräumen ist Feuchtigkeit ein Problem. Zu bedenken ist, dass Pflanzen hohe Feuchtigkeitsmengen abgeben. Und der Mensch leistet natürlich ebenfalls seinen Beitrag durch den Feuchtigkeitsgehalt der Atemluft. Durch Waschen, Duschen oder Kochen entsteht ebenfalls Wasserdampf. Die durchschnittlich in 24 Stunden aus einer Wohnung abzuführende Feuchtigkeitsmenge beträgt je nach Wohnungsgröße und Intensität der Nutzung 10 bis 30 Liter. Insbesondere in Schlafräumen oder in Räumen, in denen nicht regelmäßig geheizt und gelüftet wird, kommt es vielfach zu Schimmelbildungen, weil dort im allgemeinen kühlere Temperaturen herrschen, als etwa in Wohnzimmern. Die feuchte Luft kondensiert vor allem an den Außenwänden und ist ursächlich für das Wachstum von Schimmelpilzen verantwortlich.

Dagegen hilft nur eins - regelmäßiges, kurzzeitiges Lüften

Und hier noch einmal die wichtigsten Regeln dazu:

Am einfachsten und schnellsten kann die Luftfeuchtigkeit durch Zufuhr kalter Luft verringert werden. Durch die Erwärmung im Raum wird diese trocken und aufnahmefähig für die Feuchtigkeit. Das heißt: Jede Wohnung sollte deshalb mehrmals täglich (in der Regel 3 - 5 mal) durch Stoßlüftung, noch besser durch Querlüftung, gelüftet werden. Querlüftung heißt, das Fenster ganz öffnen und zusätzlich für Durchzug sorgen. Sind die Scheiben morgens beschlagen, ist der Luftwechsel besonders am Abend wichtig. Also: Abends, wenn die Heizung bereits gedrosselt ist, nochmals kurz für Durchzug sorgen.

Achtung!

Niemals die Heizung ganz abdrehen und nur in den Abendstunden anstellen. Das führt keineswegs zu Energieeinsparungen, denn feuchte und abgestandene Luft lässt sich schlechter erwärmen als frische, trockene. Nach Möglichkeit keine Wäsche in den Wohnräumen zum Trocknen aufhängen, denn diese erhöht zusätzlich die Luftfeuchtigkeit. Das Aufstellen sehr vieler Zimmerpflanzen in einem Raum sollte vermieden werden.

Des weiteren sollte die beim Kochen, Baden und Duschen entstehende Feuchtigkeit direkt beim Entstehen oder sofort danach hinausgeführt werden.

Mit Feuchtigkeit übersättige Luft ist stets nach außen und nicht in andere Räume zu leiten. Dabei sollten Türen von weniger beheizten Räumen geschlossen bleiben, denn sonst zieht die feuchtwarme Luft in den kühleren Raum und setzt sich an dessen kalten Außenwänden ab.


Die Lüftungsdauer richtet sich nach dem Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft, der Jahreszeit und der Lüftungsart. Es ist aber immer besser und wirkungsvoller, das Fenster wenige Minuten weit zu öffnen, als es auf Dauerkippstellung zu lassen.

6 Goldene Regeln ...

damit es in den Hausgemeinschaften und mit den Nachbarn klappt!

Regel Nr. 1

Toleranz und Freundlichkeit sind des Nachbarn erste Pflichten. Wer kleinlich seinen Nachbarn beäugt und bewertet, ihm unfreundlich und aggressiv begegnet, darf sich nicht wundern, wenn ihm mit gleicher Münze heimgezahlt wird!

Regel Nr. 2

Nehmen Sie Rücksicht auf die Interessen und Wünsche des Nachbarn. Zeigen Sie sich verständnisvoll und einsichtig. Damit bauen Sie die Brücke zu Ihrem Nachbarn und schaffen die Basis dafür, dass Ihre eigenen Bedürfnisse und Ansprüche respektiert werden.

Regel Nr. 3

Sollten Meinungsverschiedenheiten entstehen, lassen Sie die Fronten möglichst nicht verhärten. Überprüfen Sie sich selbst in Ruhe, gehen Sie auf den Streitpartner zu, suchen Sie das Gespräch und bieten Sie Alternativen bzw. Lösungswege an.

Regel Nr. 4

Wenn Sie Familienfeste planen, bauliche Veränderungen ins Haus stehen oder andere Dinge, die die Ruhe stören könnten, informieren Sie Ihre Nachbarn und bitten Sie im Voraus um Verständnis. Ein kleines Dankeschön für das entgegengebrachte Verständnis wird sicher den Nachbarschaftsfrieden festigen.

Regel Nr. 5

Spielende Kinder sind nicht immer nur eine Freude, denn häufiger ist damit auch störender Lärm verbunden. Bitte zeigen Sie ein gewisses Maß an Toleranz - also nicht nur schimpfen, sondern vernünftig mit der "Rasselbande" reden. Was wir als Wohnungsunternehmen nicht wollen, sind Verbote, Absperrungen oder Ähnliches, die ohnehin nichts nützen.

Regel Nr. 6

Drohen Sie nicht gleich mit der Geschäftstelle der Neustrelitzer Wohnungsgesellschaft, einem Anwalt oder gar mit dem Gericht. Suchen Sie den Kompromiss und informieren Sie den Vermieter. Wählen Sie erst danach die nächsten Schritte. Vor einem gerichtlichen Verfahren sollten Sie eine Schiedsstelle einschalten.